Tschechoslowakischer Wolfhund

Gut zu wissen: Der Tschechoslowakische Wolfhund wurde aus Deutschen Schäferhund und Karpatenwölfen gezüchtet. Wie beim Schwarzen Terrier aus Russland sollte diese neue Rasse zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Da der robuste Racker jedoch insgesamt zu viele wolfsähnliche Züge aufwies (Scheu, Selbständigkeit), wurde die Zucht beendet. Erst 1982 ging es weiter, diesmal aber ohne Armee. Privatpersonen gründeten den Klub für Tschechoslowakische Wolfhunde. Das Erbe des Wolfs ist nicht nur gut zu erkennen, sondern auch jederzeit zu spüren. Deshalb ist eine konsequente, sowohl auf die Belange des Hundes als auch des Wolfs eingehende Erziehung so wichtig!

Das besondere: Entstanden ist der Wolfhund 1955 aus dem Gedanken, den Deutschen Schäferhund für den Dienst im tschechoslowakischen Militär zu verbessern.

Das gehört dazu: hundeerfahrene Leute, die eine ursprüngliche Rasse suchen.

Tipps: Relativ pflegeleicht. Wenn möglich, sollten die jungen Wolfhunde direkt in eine Welpenschule gehen. Auf genügend Bewegung und Integration in das „Rudel“ achten. Mit anderen Hunden kann sich der Wolfhund unliebsam zeigen. Der imposante Kerl gehört nicht in den Zwinger!

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 332, Gr. 1, Sek. 1
Alternativnamen:Ceskoslovenský vlciak
Widerrist:60.0 - 75.0 cm
Charakter:ausdauernd, treu, ursprünglich
Eignung:Diensthund
Farbe:gelblich-, wolfs- und silbergrau
Gewicht:20.0 bis 28.0 kg
Lebenserwartung:bis 13 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:keine Information

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