Xoloitzcuintle

Gut zu wissen: 1700 Jahre vor Christi Geburt wurde eine kleine Tonfigur in Mexiko hergestellt, die einen Xoloitzcuintle darstellt. Dieser „Scholo-ietz-kwintli“ zählt zu den sehr besonderen Hunderassen der Welt. Fast 4000 Jahre alt, bei den Azteken hoch verehrt (nach der Überlieferung wird jeder Verstorbene von solch einem Hund beim Weg durch die Unterwelt begleitet) und dabei mit einer fast schon überirdischen Eleganz versehen. Der Xolo wurde allerdings auch als Opfergabe gebraucht und sogar zu Festtagen verzehrt. Das ist heute zum Glück vorbei. Bis auf Büschel an Kopf oder Rute vollkommen haarlos, geht der langohrige Mexikaner forsch durchs Leben. Ein wachsamer Hund der Extraklasse!

Das besondere: Der unbehaarte mexikanische Nackthund ist perfekt für Tierhaarallergiker!

Das gehört dazu: Leute, die eine Hundehaarallergie haben.

Tipps: Pflegeleicht, die haarlosen Mexikaner verfügen über eine erhöhte Körpertemperatur. Es ist völlig normal, dass die Hautfarbe im Winter einen hellgrauen Ton annimmt (bisweilen auch rosé) sobald die Frühlingssonne wieder scheint, wird die Haut dunkel! Der Xolo kann mit kalten Temperaturen gut umgehen, wenn er in Bewegung ist! Ein unvollständiges Gebiss ist normal.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
FCI-Klassifikation: 234, Gr. 5, Sek. 6
Alternativnamen:Mexikanischer Nackthund
Widerrist:35.0 - 58.0 cm
Charakter:aufgeweckt, elegant, wachsam
Eignung:Haushund, Wohnungshund
Farbe:anthrazit, bronze, gefleckt erlaubt, goldgelb, leberfarben, rosé oder schokoladenfarbig, rötlich-grau, schiefer, schwarz
Gewicht:9.0 bis 14.0 kg
Lebenserwartung:bis 15 Jahre
Nicht zu verwechseln mit:Peruanischer Nackthund

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