Toyger

Toyger

Gut zu wissen: Das hätte sich Shir Khan, der zornige Tiger aus Disneys „Dschungelbuch“, wohl nie vorgestellt: Die Menschen züchten eine Miniversion seiner selbst! Genau das erledigte die Katzenzüchterin Judy Sugden in den 1990ern mit der Hilfe von Computern (die ideale Toyger wurde virtuell designt, dann wurden die passenden Katzen gewählt!). Die Kalifornierin schuf mit Bengal- und amerikanischen Kurzhaarkatzen eine Rasse, die so wild wie der Tiger ausschaut (natürlich in kleinem Format), aber – und das dürfte einem echten Tiger wirklich Kopfzerbrechen machen – liebreizend, zutraulich und damit ideal für die Wohnungshaltung ist! Seit Mai 2007 ist der Toyger von der TICA offiziell anerkannt. Zum Glück gab es bislang noch kein Aufeinandertreffen von Toyger und Shir Khan.

Das besondere: Der Name kommt vom Englischen „Toy“ (Spielzeug) und der zweiten Silbe von „Tiger“ – also „Spielzeugtiger“.

Das gehört dazu: Leute, die einen kleinen Stubentiger suchen.

Tipps: Pflegeleicht, gelegentlich gut bürsten. Toyger gelten als robust und sportlich. Auch bei ihnen (wie bei Serengeti und Safari) zeigt sich das Bengalerbe in einer großen Wasserliebe (Ausnahmen bestätigen die Regel).

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