Bichon Frise

Bichon Frisé

Gut zu wissen: Weiß, weißer, Bichon Frisé: Der aufgeweckte, auch aufgekratzte Begleiter adliger Herrschaften sorgte mit seiner stets weißen Weste für entspannte Stimmung. Im Mittelalter übernahm er bei noblen Damen die Funktion als Wärmflasche, auf Familienportraits durfte er auch auf zwei Beinen stehend dem Betrachter direkt in die Augen schauen. Ursprünglich von den Kanaren stammend (daher „Teneriffa-Hündchen“ genannt), fühlt sich das Fellknäuel in Palästen und Wohnungen schnell wohl. Spaziergänge sind wichtig, wobei er auch problemlos im Fahrradkorb den Wind um das kleine schwarze Näschen wehen lässt. Der schnucklige gelockte Bichon weiß sich zu verteidigen, ist aber grundsätzlich friedlich: Jede Form von Aggressivität scheint ihm fremd zu sein.

Das besondere: Bereits im alten Rom wieselten die kleinen Bichons um die Beine vornehmer Damen.

Das gehört dazu: Leute, die wenig Platz, aber ein großes Herz besitzen.

Tipps: Recht pflegeaufwändig, wenn das weiße Fell auch schön glänzen soll: Zwei- bis dreimal pro Woche gründlich kämmen, mindestens einmal pro Monat ein Vollbad. Dafür verliert der Bichon Frisé keine Haare, er ist also auch für Allergiker geeignet.

Erziehungsaufwand:
Familientauglichkeit:
Pflegeintensität:
Größenklasse:
Bewegungsintensität:
Patronat:keine Information
FCI-Klassifikation:215, Gr. 9, Sek. 1
Alternativnamen: Bichon à poil frisé
Widerrist:25 - 30cm
Charakter:charmant, verspielt, wachsam
Eignung:Familienhund
Farbe:reinweiß
Gewicht:3 - 5 kg
Lebenserwartung:17 Jahre
Nicht zu verwechseln mit: Pudel (Klein-)
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