Lama


Lama

Gut zu wissen: Die berühmt-berüchtigten Spucktiere verfügen über drei Mägen, sind versierte Wiederkäuer, Schwielensohler mit je zwei Zehen an den Füßen und perfekte Packtiere für den Menschen. Von ihrer dichten Wolle ganz zu schweigen! Lamas waren und sind unverzichtbare Helfer in Südamerika. Und seit einiger Zeit finden sich auch hierzulande immer mehr Gehege mit den wuscheligen Kamelartigen. Als die spanischen Eroberer vor 500 Jahren südamerikanischen Boden betraten, sollen mehr als 10 Millionen Lamas allein bei den Inkas im Einsatz gewesen sein. Dabei ist ihre Tragkraft nicht exorbitant, dafür schreiten sie äußerst elegant und vor allem ausdauernd über unwegsames Gelände hinweg. Lamas sollten respektvoll behandelt werden, ansonsten legen sie ein ziemlich störrisches Wesen an den Tag. Dann können sie auch schnell spucken.

Das besondere: In den Boxen hiesiger Kinderzimmer erklang im Jahre 2005 das „Lama aus Yokohama“ – der Nachfolger von „Schnappi, das kleine Krokodil“. Das Video läuft weiterhin bei YouTube & Co.!

Das gehört dazu: erfahrene Züchter, die ein robustes Nutztier hierzulande vor allem der Wolle wegen halten möchten.

Tips: Männliche Lamas werden oftmals kaum geschoren, damit auf ihrem Rücken ein natürlicher Fellsattel entsteht. Auf diesen können leicht die Lasten festgezurrt werden. Ihre Spucke übrigens ist meist halbverdauter Mageninhalt, der zwar streng riecht, aber weder giftig noch ätzend ist und sich leicht abwaschen lässt.

Patronat: keine Information

FCI-Klassifikation:

Alternativnamen: Lama glama, Llama

Widerrist: 110.0 – 130.0 cm

Charakter: intelligent, sozial, verspielt

Eignung: Nutztier

Farbe: alle Zwischenfarben und Muster, braun, schwarz, weiß

Gewicht: 120.0 bis 120.0 kg

Lebenserwartung: 25 Jahre

Nicht zu verwechseln mit: keine Information

Bewertung 0—5 Pt.

Erziehungsaufwand:

Familientauglichkeit:

Pflegeintensität:

Größenklasse:

Bewegungsintensität:

TIERTV

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